Innenliegende LagerTMAi
Vielseitiges Magnetrührwerk für pharmazeutische Prozessbehälter. Die Keramiklager erlauben einen ruhigen Dauerbetrieb unter hohen hygienischen Anforderungen.
Für die meisten sterilen Mischaufgaben ist das Bodenmagnetrührwerk die erste Wahl. Doch nicht jeder Behälter lässt einen Einbau von unten zu. Wenn Behältergeometrie, Rohrführung am Boden oder die Prozesschemie es ausschliessen, setzen wir das TMA von oben auf den Deckelflansch — mit derselben hermetischen Magnetkupplung. Es ist keine Alternative zum BMA, sondern das Werkzeug für die Fälle, in denen der Boden nicht in Frage kommt.
Bauarten
Beide Bauarten übertragen das Drehmoment hermetisch über eine Magnetkupplung und laufen auf Keramiklagern. Sie unterscheiden sich darin, wo die Lagerung sitzt.
Vielseitiges Magnetrührwerk für pharmazeutische Prozessbehälter. Die Keramiklager erlauben einen ruhigen Dauerbetrieb unter hohen hygienischen Anforderungen.
Die Lagerung liegt ausserhalb des Produktraums. Ein aussenliegender CIP-/SIP-Anschluss macht die Lagerstelle gut reinigbar.
Einsatz
Bodenmagnet und Einschweissflansch belegen Platz am Behälterboden und können in kleinen Behältern Ablaufventil oder Sumpf behindern. Das TMA verlegt den Antrieb auf den Deckel. Der Boden bleibt frei für einen zentralen Ablauf und eine einfache Führung der Ernteleitung.
Bei Kristallisation oder Suspension setzen sich schwere Feststoffe am Boden ab. Läuft ein Bodenrührwerk an, während das Lager im Sediment steckt, verschleisst die Keramik schnell. Beim TMA sitzen die Lager im Gasraum; das hängende Rührorgan hebt die Feststoffe beim Anlaufen vom Boden ab.
Viele ältere Behälter rühren über eine Gleitringdichtung im Deckelflansch. Ein Loch im Boden eines abgenommenen Druckbehälters ist regulatorisch und wirtschaftlich meist ausgeschlossen. Wir bauen Magnetantriebe auf das vorhandene DIN- oder ANSI-Flanschbild; die Druckgerätezulassung des Behälters bleibt erhalten.
Eine von oben eingebaute Welle ohne Abstützung am Boden unterliegt Durchbiegung und Wärmedehnung. Wir berechnen kritische Drehzahl und Wellendurchmesser für jede Einheit. Ohne unteres Stützlager begrenzt die kritische Drehzahl die Wellenlänge — innerhalb dieser Grenze legen wir aus.
Kupplung und Anschluss
Die Magnetkupplung wird nach Viskosität und Volumen bemessen. Jedes Kilogramm zu viel hängt am Deckelstutzen. Als Schnittstelle ist der eingesteckte Topf der Standard.
Rührorgan
Den Durchmesser des Rührorgans berechnen wir aus den Prozessdaten. Wie es an der Welle befestigt wird, ist dagegen keine Katalogfrage: Wellenmass und Stutzendurchmesser setzen die Grenzen.
Antrieb
Beim Einbau von oben fehlt oft die Höhe über dem Deckel. Die Antriebsbauart legen wir mit Ihnen nach Platz und Zone fest.
Kontakt
Ob und wie ein Einbau von oben geht, entscheiden Deckelflansch, Stutzendurchmesser und Wellenlänge. Schreiben Sie uns Flanschnorm, Nennweite und Behältermasse.
Lieber direkt?